Wachs und mehr

PRESSEMITTEILUNG

Offizieller Baustart für Anschlussbahnprojekt
ROMONTA reaktiviert Gleistrasse und errichtet Umschlagplatz

Am 17. Februar 2020 erfolgt symbolisch der 1. Spatenstich für das nächste große Zukunftsprojekt von ROMONTA. Im Bereich des Altstandortes Kupferhammer soll ein Umschlagplatz für mineralische Baustoffe entstehen. Als ersten Bauabschnitt wird das Anschlussbahngleis auf über 1000 Meter Länge reaktiviert. „Damit können wir eines unserer Geschäftsfelder weiter ausbauen und uns zugleich in unserer Tätigkeit breiter aufstellen“, erklärte Uwe Stieberitz, Vorstand der ROMONTA Bergwerks Holding AG im Zusammenhang mit dem Baustart. Zahlreiche Aktivitäten habe ROMONTA in den letzten Jahren unternommen und Projekte vor allem in der wirtschaftlichen Nachnutzung von Bergbaufolgeflächen auf den Weg gebracht. „Uns ist sehr wichtig, dass wir als regionales Unternehmen mit solchen Projekten auch die Strukturentwicklung fördern“, stellte Uwe Stieberitz fest.
Für die Investitionskosten in Höhe von 2 Mio. Euro wurde mit der Sparkasse Mansfeld-Südharz eine Projektfinanzierung auf den Weg gebracht. „Wir freuen uns sehr, dass wir über diese Infrastrukturmaßnahme die Zusammenarbeit mit dem regionalen Finanzierungspartner wiederaufleben lassen können“, so Rena Eichhardt, Vorstand ROMONTA Bergwerks Holding AG. Bis die ersten Züge der Deutschen Bahn anrollen und entladen werden, sind noch verschiedene Arbeitsschritte zu realisieren. Zunächst müssen über zwei Kilometer Schienen, 1.500 Holzschwellen und etwa 6.000 Tonnen Altschotter zurückgebaut werden bevor zertifizierter Recycling-Gleisschotter, neue Schienen und Betonschwellen eingebaut werden können. Auf einer Fläche von zirka 8.400 Quadratmetern entsteht dann der Umschlagplatz. Hier kommt ebenfalls zertifiziertes Schottermaterial zum Einsatz. Zeitgleich wird der Transportweg innerhalb des Tagebaugeländes bis zum Bestimmungsort hergestellt.

Das per Schiene ankommende Material wird dann für die Verkippung im Tagebau Amsdorf auf LKW umgeladen und direkt in den Tagebau transportiert. „Mit der 2. Entladestelle für Bahnwaggons kann so mehr Material per Schiene antransportiert und der Straßenverkehr entlastet werden“, erläutert Rena Eichhardt in diesem Zusammenhang.

Bis zum Baustart mussten umfangreiche Vorarbeiten geleistet werden. Für den geplanten Ausbau der Gleisstrecke und die Herstellung eines Umladebereiches waren verschiedene behördliche Genehmigungen, u.a. eine naturschutzfachliche Eingriffsgenehmigung erforderlich. Grundlage einer solchen Genehmigung ist der Nachweis, dass das Projekt nicht gegen die Regelungen des Bundesnaturschutzgesetzes verstößt. Dank konzentrierter Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden ist nun der Baustart möglich.

ROMONTA realisiert das Projekt in Kooperation mit der Deutschen Bahn, der Rhomberg Sersa Deutschland GmbH und der BARES GmbH.

Seegebiet Mansfelder Land, 17.02.2020